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Beginnen Sie mit Ihrem ersten Tinnitus-Eintrag.
Kein medizinisches Messgerät · Nur zur persönlichen Orientierung · Kein Ersatz für professionelle Tinnitus-Diagnostik
Tracken hilft dir, Trigger zu finden – also Dinge, die deinen Tinnitus verstärken oder beruhigen. Das können ganz alltägliche Sachen sein: Sport, Sauna, ein langer Spaziergang, ungewöhnliches Essen, Stress, schlechter Schlaf oder eine lange Autofahrt.
Wichtig zu wissen: Manche Veränderungen zeigen sich erst am nächsten Tag. Wer freitags Überstunden macht und samstags morgens einen lauteren Tinnitus hat, bringt das oft nicht zusammen – weil der Abstand zu groß ist.
Besonders aufschlussreich: Wie verhält sich der Tinnitus an freien Tagen oder im Urlaub? Viele bemerken erst dann, wie stark Alltags-Stress ihren Tinnitus beeinflusst.
Tracken lohnt sich auch, um zu sehen ob etwas wirkt: eine neue Therapie, Entspannungsübungen, eine Ernährungsumstellung oder mehr Bewegung. Ohne Aufzeichnungen ist das schwer zu beurteilen – mit Verlaufsdaten wird es sichtbar.
Mit regelmäßigen Einträgen entsteht über Wochen ein Bild: Wann wird es besser? Was macht es schlechter? Was aufgezeichnet wird, schlägt jedes Gedächtnis – Zusammenhänge, die du nie bewusst wahrgenommen hättest, werden im Verlauf sichtbar.
Trag bis zu 3× täglich ein: Morgens, Mittags und Abends. Das ergibt ein vollständiges Bild des Tages.
Die Skala von 1–10 ist persönlich: 1 ist minimal – der Tinnitus ist kaum wahrnehmbar. 10 ist dein persönliches Maximum – so laut wie du ihn dir gerade noch vorstellen kannst. Trag spontan ein, ohne lange nachzudenken – dein erster Eindruck ist der richtige.
Nutze das Notizfeld aktiv: War heute etwas anders als sonst? Sport, Sauna, Stress, Alkohol, Lärm, Urlaub, ungewöhnliches Essen? Trag es ein – auch wenn du noch keinen Zusammenhang siehst. Muster erkennt man erst rückblickend.
Regelmäßigkeit ist wichtiger als Vollständigkeit. Besser 5 von 7 Tagen konsequent als sporadisch.
Wichtig: Wenn du merkst, dass dich das Tracken zu sehr fixiert und stresst – dann lass es! Die App soll helfen, nicht belasten.
Im Verlauf-Tab siehst du deine Einträge als Diagramm. Wähle 7 Tage für einen schnellen Überblick, 30 Tage für Muster, oder „Alles" für die Langzeitentwicklung.
Schau nicht nur auf einzelne Spitzen – schau auf den Trend. Eine leicht sinkende Kurve über Wochen ist ein gutes Zeichen, auch wenn einzelne Tage schlechter waren.
Das Tagebuch darunter zeigt dir die Einträge mit allen Notizen – ideal um nachzuvollziehen, was an einem bestimmten Tag war.
Im Tester-Tab kannst du Frequenz und Klangtyp deines Tinnitus bestimmen – Piepen, Rauschen, Klingeln und mehr.
Das hilft dir zu verstehen, was du hörst – und ob sich dein Ton über die Zeit verändert. Beim nächsten Praxisbesuch kannst du konkret beschreiben: „Ich höre ein Hochtonpiepen bei etwa 6.000 Hz."
Kopfhörer nutzen für das beste Ergebnis.
Im Blog-Tab findest du Artikel direkt aus der Tinnituspraxis Seedorf: Was wirklich hilft, was Mythos ist, und wie du im Alltag mit Tinnitus umgehen kannst.
Die Beiträge werden regelmäßig ergänzt – schau gelegentlich rein.
Entwickelt für die Tinnituspraxis Seedorf
Ahrensburg bei Hamburg
www.tinnituspraxis-seedorf.de